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Fische im Einzelhandel verpacken – Ganz ohne Plastiktüten!

Als ich im Fernsehen diesen Pottwal sah, der auf einen Plastikeimer biss, wusste ich: „Du musst jetzt etwas tun – nicht später – sondern jetzt!“ Es begann in einem Keller, wo diese "Einmachgläser" vor sich hin staubten, da kam mir die Idee! 
Ich habe es an unseren Stammkunden getestet, später auch an Kunden, die nicht regelmäßig zu uns kommen. Immer mit der Bitte an die Kunden, doch bitte sofort anzurufen, wenn ein Tier verletzt ist oder tot ankommt. Aber niemand meldete sich, was dann für mich klar machte, ab sofort nur noch so den Transport durchzuführen. 
Für den Versandhandel ist dieses Prinzip allerdings NICHT geeignet!
Ich hoffe, die kurze Fotoreihe verdeutlicht unser Verpackungsprinzip.

Ihr Hans-Georg Harloff


Eine kurze Erläuterung in Bildern. 

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1. Die Fische werden nach dem Fangen, wie immer, in den Fangbehälter gesetzt, mit dem Wasser aus dem Hälterungsbecken

2. Die Fische werden in ein "Weck"-Glas in passender Größe umgesetzt
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3. Die Fische befinden sich mit ausreichend Luftvolumen im Glas

4. Auf den "Weck"-Gummiring wird der Glasdeckel aufgesetzt
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5. Die Metallklammer wird über den Glasdeckel gespannt (1)

6. Die Metallklammer wird über den Glasdeckel gespannt (2)
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7. Die Fische sind sicher verpackt im geschlossenen Behältnis
8. Das Fischtransportglas wird in Zeitungspapier eingepackt, um den Transportstress für die Fische zu minimieren und die Verpackung gegen einen Temperaturabfall zu isolieren (1)

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9. Das Fischtransportglas wird in Zeitungspapier eingepackt (2)
10. Das Fischtransportglas ist fertig verpackt, Zeitungsumverpackung mit Gummiband fixiert

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11. Das Fischtransportglas wird in das Kundenaquarium eingesetzt
12. Das Fischtransportglas schwimmt 15 Minuten zur Temperaturangleichung im Kundenaquarium

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13. Das Fischtransportglas wird geöffnet. Bei abweichenden Wasserwerten im Kundenaquarium (Einsatz von Osmosewasser etc.) muss eine weitere langsame Umgewöhnung erfolgen

14. Die Fische werden in das Aquarium entlassen
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15. Die eingehenden (zu reinigenden) Gläser werden unter dem Kassentresen in einem Korb gesammelt

16. Eingehende (zu reinigende) Gläser und zur Ausgabe bereite (sterilisierte) Gläser werden in einer einfach zu handhabenden Strichliste täglich dokumentiert. Rot = Eingang (muss gereinigt werden) Grün = Ausgang (sterilisiert, kann wieder verwendet werden)

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17. Alle zurückgebrachten und alle neuen Gläser werden von uns vor jedem Einsatz im Original "Weck-Einkochautomat" bei 100 °C sterilisiert und dann "Kopfüber" zum Trocknen aufgestellt.
18. Bereit zum nächsten Einsatz!